Abendstimmung Bergpanorama

Wer wir sind und woher wir kommen

Wie kommen zwei Schwaben ins Kleinwalsertal? Diese Frage bekommen wir oft von unseren Gästen gestellt und dann beginnen wir unsere Geschichte zu erzählen...

Wie man unschwer an unserem Dialekt erkennen kann, sind wir in der Nähe von Stuttgart geboren und aufgewachsen. Beruflich kommen wir ursprünglich aus der Verlags- bzw. Druckbranche. Dort haben wir beide eine klassische Ausbildung absolviert und anschließend jahrzehntelang sehr gerne in unseren Berufen gearbeitet. Unser Weg hat uns beide in namhafte Verlage und in leitende Positionen geführt. Allerdings wuchs im Laufe der Zeit aufgrund von immer größerer Perspektivlosigkeit, starken Umbrüchen in dieser Branche und (vorsichtig formuliert) miserablen Vorgesetzten der Wunsch nach Veränderungen. Ganz grundsätzlich stand irgendwann die Frage im Raum, ob unsere Branche uns noch eine Zukunft bieten kann. Das Fragezeichen dahinter war mehr als groß.

So kam es, dass wir erste Überlegungen anstellten, was es denn noch für Möglichkeiten geben kann. Dabei war eines klar: Wir wollten unser Schicksal selbst in die Hand nehmen! In dieser Zeit kam uns eine lange Jahre vorher im Freundeskreis kommunizierte Aussage wieder in den Sinn: „Im Alter gehen wir in die Berge!“ Da wir – mit Ausnahme von einigen Fernreisen – eigentlich alle unsere Urlaube in den Alpen verbracht haben, war es ein Wunschtraum von uns beiden, in den Bergen zu leben. Und dann gab es noch Dagmars Hirngespinst, das besagte „mit 50 habe ich eine kleine feine Pension in den Bergen“.

Beides zusammen führte dann zum Entschluss, diese Option ernsthaft in Erwägung zu ziehen und nach einem geeigneten Objekt Ausschau zu halten. Nach anderthalb Jahren des Suchens, einigen Besichtigungen verschiedener Häuser in ganz unterschiedlichen geografischen „Ecken“ der Alpen, vielen Planungen und etlichen Stoppstellen, hatten wir im Januar 2011 den ersten Kontakt zu unserem Haus. Dieses wurde damals als „Landhaus Ingrid“ geführt und stand zum Verkauf. Die Gespräche und Verhandlungen sowie die Klärung unserer persönlichen Dinge nahmen weitere Monate in Anspruch. Am 1. November 2011 sind wir aber dann in dieses Abenteuer gestartet. Kurz vor Weihnachten 2011 haben wir unsere ersten Gäste empfangen.
Natürlich gab es eine ganze Reihe von Bekannten, die uns für völlig verrückt gehalten haben – viele haben uns aber auch ihre Bewunderung entgegen gebracht. Wir selbst haben die Entscheidung nie bereut und würden auch nicht mehr in die alten Berufe zurückgehen – selbst, wenn es diese Möglichkeit noch geben würde.

Nach fast fünf Jahren, in denen es stetig bergauf ging und wir auch schon einiges am Haus renovieren konnten, ging ein weiterer Traum in Erfüllung: Im Herbst 2016 haben wir das Haus komplett modernisiert und neue Zimmer und Bäder errichtet. Anschließend sind wir mit neuem Namen und moderner Ausrichtung an den Start gegangen. Dies war ein wirtschaftlich richtiger und (vor allem für uns) psychologisch wichtiger Schritt, denn damit haben wir dem ganzen unseren Stempel aufgedrückt und es endlich zu unserem Haus gemacht, zu DAS KLEEMANNs.

 
Wenn Ihnen unsere Geschichte gefällt, wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie uns gerne kennenlernen möchten, dann kommen Sie doch zu uns. Wir haben noch viel mehr zu erzählen.

Ihre Gastgeber
Dagmar und Jochen Kleemann